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Pellets frei Haus – So kommt der Brennstoff zur Heizung

Pelletöfen und Pelletheizungen werden im Zuge des steigenden Umweltbewusstseins immer beliebter. Damit die Heizanlagen dauerhaft brennen, ist eine regelmäßige Versorgung mit Pellets nötig. Die Anlieferung erfolgt nach einem bestimmten Schema, der Anlieferort muss verschiedene Voraussetzungen erfüllen.

So wird geliefert

Die Anlieferung der Pellets erfolgt meist mit einem Silowagen, über einen Schlauch wird der Brennstoff ins Lager befördert. Die Länge der Zuleitung sollte dabei möglichst kurz gewählt werden, denn je länger der Schlauch, umso mehr Abrieb erfolgt an den Pellets. Eine Länge von maximal 30 Metern gilt deshalb als Obergrenze.

Befüllung – am besten seitlich!

Eine seitliche Befüllung sollte bereits bei der Konstruktion des Pelletsilos vorgesehen werden. Der Grund ist einfach: Anders als bei der mittigen Befüllung wird der Füllgrad verbessert. Damit die Pellets bei der Befüllung nicht zu Schaden kommen, ist gegenüber des Einfüllstutzens ein Prallschutz befestigt. Die Einblasrohre sollten eine möglichst glatte Innenoberfläche haben, um unnötigen Abrieb zu vermeiden. Das letzte Ende der Befüllleitung wird nicht als Bogen ausgeführt, sondern besteht aus einer gerade verlaufenden „Beruhigungsstrecke“, die mindestens 50 cm lang sein sollte.

Wenn der Vorrat knapp wird

Sollten Sie die neue Pelletlieferung nicht rechtzeitig veranlasst haben, dann muss Sackware her. Zur Überbrückung für kurze Zeit werden die Pellets dazu per Hand ins Lager gefüllt. Ein zusätzlicher Handbefüllstutzen leistet dabei gute Dienste und sollte für den Notfall immer zur Hand sein.

Zwangsabsaugung in luftdichten Silos

Wird in geschlossenen Räumen und mit luftdichten Behältern gearbeitet, ist eine Zwangsabsaugung für die störungsfreie Befüllung nötig. Handelt es sich bei dem Lager um ein Sacksilo, ist eine Zwangsabsaugung unnötig, solange eine ausreichend große Belüftungsöffnung im Silo vorhanden ist.

Hauptsache trocken – das Pelletlager

Für die Lagerung der Holzpellets kann ein Kellerraum verwendet werden. Die wichtigste Anforderung an das Lager ist eine moderate Luftfeuchte. Zu viel Feuchtigkeit lässt die Pellets quellen und zerfallen. Dadurch werden sie für die Befeuerung unbrauchbar und verstopfen die Fördersysteme.